Wie alles begann…

Hochzeitstorte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Leidenschaft zum Backen habe ich schon recht früh entdeckt, bereits in der Volksschule war einmal in der Woche backen angesagt – lediglich die Leidenschaft zur Beseitigung des anschließenden Chaos bleibt bis heute aus. Dazwischen wurde es mit dem Backen recht wenig, da einfach Zeit und der nötige Aufräumservice fehlte. Als meine Eltern dann 2010 beschlossen haben zu heiraten, war mir klar da muss was Besonderes her, auch wenn der Aufräumservice noch immer fehlte. Ich nehme es gleich vorweg, der fehlt nach wie vor, aber als braves Kind springt man da natürlich über seinen Schatten. Nach stunden- und eigentlich wochenlangem recherchieren war die Wahl klar, es wird eine zweistöckige Torte, eingekleidet mit Fondant. Nach dieser Entscheidung gab es wieder wochenlange Recherche im Internet und in Büchern. Gefühlt hatte ich kaum angefangen mich einzulesen, war der große Tag auch schon gekommen.

Die Torten waren gebacken, mit Ganache eingestrichen und schon konnte es los gehen, aber ganz nach „Murphy’s law“ ging natürlich so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte. Die Marzipanrosen habe ich versucht mit flüssiger Lebensmittelfarbe zu färben, ging super…vor allem wenn man bedenkt, dass die Farbe eigentlich Rot sein sollte und das Marzipan durch die Flüssigkeit extrem weich wurde und sich so fast nicht mehr formen ließ. Heute weiß ich: NIEMALS flüssige Lebensmittelfarbe verwenden – nur Pastenfarbe.
Dass die beiden Torten unterschiedliche Farben haben, war natürlich absolut so gewollt – so war zumindest danach meine Version. Die Wahrheit ist, der weiße Fondant hat nicht für beide Torten gereicht und die zweite Portion habe ich mit dunklem Sirup gemacht, was, wie es sich später herausgestellt hat, ein Fehler war und zu dieser „wunderschönen“ beigen Farbe führte.

Um die unschönen Kanten zu verdecken, hab ich einfach Geschenkband an die Kanten gelegt, die Rosen und die unterschiedlichen Farben so verkauft, als wäre alles so gewollte gewesen und im Endeffekt waren dann doch alle begeistert!

Die erste große Erkenntnis, die mich auch noch bis heute verfolgt ist, verabschiede dich von deinem Plan im Kopf – es weiß niemand wie die Torte oder der Kuchen eigentlich geplant war!! Es zählt nur das Endergebnis und das ist dann meistens ja doch schön und das allerwichtigste ist, dass das Ergebnis gut schmeckt!!

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